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Kraftpflanzen

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Flora, Fauna und die Menschen im Anaga: Die Fülle endemischer, also weltweit nur an diesem Ort vorkommender, Pflanzen ist auf den Kanaren faszinierend!.Gerade den Pflanzen werden wir auf unseren Wanderungen besondere Aufmerksamkeit schenken. Nirgends sonst...

  findet man etwa den Hahnenkaktus (ein dem Peyote verwandtes Wolfsmilchgewächs) oder die Artemisia thuscula (Wermut).

Ein ganz einzigartiges Biotop auf der Vulkaninsel Teneriffa ist das Anagagebirge, ein kaum beachtetes Naturschutzgebiet im äußersten Nord der Insel.

Das besondere Klima in dieser Gegend entsteht durch den „Riegel“, den die bis zu 1.100 Meter hohen Gebirgszüge den vom Atlantik kommenden Wolken entgegensetzen. Jeden Abend ist das einmalige Schauspiel der „ingenios de la bruma“ zu beobachten, der Nebelschwaden, die in Schwällen über den Ost-West-Kamm das ganze Tal füllen und damit die sonnenverwöhnte Bergwelt mit zarter Feuchtigkeit ummanteln.

Gleichzeitig heizt der Südostwind aus der Sahara die fruchtbar-feuchten Schluchten und Täler auf – und so entsteht ein natürliches Gewächshausklima, in dem viele tropische Pflanzen, besonders aber die weltweit einzigartigen Pflanzen und Tiere gedeihen.

Das Anaga-Gebirge ist ein Paradies für Naturfreunde und Pflanzenliebhaber.

Auf den mehr als 150 Quadratkilometern des Naturschutzgebiets findet sich ein nur mit Madeira vergleichbares Mikroklima, das eine bizarre und reiche Fauna und Flora hervorbringen.

Besonders auffällig sind die allgegenwärtigen, schillernden Eidechsen, die sich bisweilen sogar von Hand füttern lassen. Waldkatzen, Wildhunden und Kaninchen begegnen uns hin und wieder in den ausgedehnten Lorbeerwäldern, zahlreiche, auch endemische Schmetterlingsarten begleiten uns auf unseren Wegen. Giftige Schlangen oder Raubtiere hat es nie gegeben. Zwischen Teneriffa und dem benachbarten Gomera lassen sich gerne Pilotwale und manchmal auch Delphine beobachten.

In der schier unerschöpflichen Vielfalt der Pflanzenwelt des Anagas fallen zuerst die majestätischen „Cardons“ auf, Säulenkakteen, die mit Höhen bis gut vier Metern und in Pflanzengruppierungen bis zu zehn Metern die Sonnenhänge bewachsen. Nicht selten finden wir an ihrem Fuße verborgene Höhleneingange, die gesäumt sind von charkteristischen Farnen und Kräutern. Der Goffio – Hauptlebensmittel der Guanchen – wurde ursprünglich aus dem Mehl einer ganz besonderen Farnart hergestellt, den wir hier allerorts finden. Agafito, Pisoburo, Yanten und viele weitere Heilpflanzen wachsen hier üppig und in Arten, die man nur im Anaga oder auf den Kanaren findet.

Bergwiesen von Mohn – darunter eine besonders intensiv orangefarbene Sorte – strahlen zwischen zerklüfteten Felswänden und saftigen Barrancos (Erosionsriss, der Steilhänge von Vulkankegeln zerschneidet).

In diesem Pflanzenreichtum finden sich 140 exklusiven Pflanzenarten. Die bekanntesten darunter sind die feuerfeste, kanarische Kiefer (Pinus canariensis) und der kanarische Drachenbaum (Dracaena draco). Äußerst eindrucksvoll sind auch die nur auf den Kanaren vorkommenden Ur-Lorbeer-Wälder, die sich in den etwas höheren Lagern erstrecken. Man könnte meinen in diesen verzauberten Wäldern auf Feen und andere Fabelwesen zu treffen.

 

 

Mit der Arbeit von Evelin Rosenfeld verbunden ist das "Sonnenprojekt": An den Orten, zu denen die Auszeiten mit www.seminar-und-reisen.de auch füren, initiierte sie Projekte, in denen Jugendliche die Medizinpflanzen ihrer Vorfahren anbauen. Auf diese Weise entstehen ganzheitliche Lebens- und Arbeitsgemeinschaften in strukturschwachen Gebieten. Die Ernte dieser Projekte, in denen auch schamanisches Wissen der jeweils örtlichen TRadition vermittelt wird, verkaufen die Projekte unter dem Label www.wild-natural-spirit.org .

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